Georg Wolfsbach

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P. Georg Wolfsbach OSB (* nach 1451 in Würzburg; † 1. Mai 1535 in Münsterschwarzach) war Abt in Münsterschwarzach ab 1505.

Geistliche Laufbahn

Er trat in das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg ein, legte seine ewige Profess ab und bekleidete das Amt des Küchenmeisters.

Abt in Münsterschwarzach

Als im Jahr 1505 sein Vorgänger Paulus verstarb, kam es zu Streitigkeiten um die Nachfolge. Um eine Spaltung des Konvents zu vermeiden, bat man den Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra einen Kandidaten zu benennen. Dieser entschied sich für Georg Wolfsbach, der zwischen dem 1. und 24. April 1505, gewählt und draufhin vom Bischof bestätigt wurde. 1508 wurde er zum Visitator im Fränkischen Reichskreis ernannt und in diesem Amt mehrfach mit Unterbrechungen bestätigt. Im Bauernkrieg ab Mitte April 1525 suchte er die Unterstützung durch Fürstbischof Konrad II. von Thüngen, der die Bildung einer Bürgermiliz erlaubte, die jedoch anstatt das Kloster zu bewachen, dieses plünderten und die Bibliothek zerstörten. Abt Georg musste aus dem Kloster fliehen und suchte nach drei Tagen mit seinen Mitbrüdern das Kloster St. Stephan in Würzburg auf. Erst am 24. Juni 1525 konnte er mit 15 Mönchen nach Münsterschwarzach zurückkehren. Das Kloster wurde bis ins Jahr 1528 notdürftig ausgebessert, sodass die Mönche, die inzwischen in Gerlachshausen und Nordheim untergekommen waren, zurückkommen konnten.

Siehe auch

Literatur

  • Rainer Leng (Hrsg.): Das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg. Historische Studien der Universität Würzburg, Band 4. Verlag Marie Leidorf GmbH Rahden/Westf. 2006 (Stadtbücherei Würzburg Dkk Ben)

Weblinks