Georg Hirschbrich

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Georg Hirschbrich

Georg Hirschbrich (* 16. September 1939 in Guhrau, Niederschlesien; † 23. Januar 2012 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und Dekan in Bad Kissingen. Er schuf 2001 das Kardinal-Döpfner-Museum im früheren Kloster Hausen (bei Bad Kissingen).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Vertreibung von 1945 wuchs Hirschbrich zunächst in Sonneberg auf. Auf Empfehlung des Ortspfarrers wurde Hirschbrich 1950 als Elfjähriger nach Würzburg auf das bischöfliche Knabenseminar Kilianeum geschickt. Nach seinem Abitur im Jahr 1959 studierte Hirschbrich an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und in München Theologie. Am 29. Juni 1965 erhielt er durch Bischof Josef Stangl die Priesterweihe. Anschließend war er Kaplan in Kitzingen, Goldbach und in Schweinfurt-Bergl.

Pfarrer und Dekan in Bad Kissingen[Bearbeiten]

Von 1974 bis 2009 wirkte Hirschbrich als Pfarrer der Heilig-Kreuz-Kirche im Bad Kissinger Ortsteil Hausen, dem Geburtsort von Kardinal Julius Döpfner. Von 1975 bis 2005 war er zusätzlich Präses für Liturgie und Kirchenmusik für das Dekanat Bad Kissingen. Seit 1985 war er im Nebenamt auch Kurseelsorger im bayerischen Staatsbad Bad Kissingen. Von 1990 bis 2000 war Hirschbrich stellvertretender Dekan, von 2000 bis 2005 Dekan des Dekanats Bad Kissingen.

Museumsgründer[Bearbeiten]

Zum 25. Todestag von Julius Döpfner am 24. Juli 2001 schuf Hirschbrich im früheren Kloster Hausen das kleine Kardinal-Döpfner-Museum als Gedenkstätte für den bekannten Kardinal.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 wurde er als Ritter in die Komturei St. Kilian der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen, später wurde er Komtur.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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