Georg Anton Markard

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Prof. Dr. Georg Anton Markard (* 1775; † 1816) war Chirurg und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Markard war vor seiner Berufung langjähriger Obergehilfe als Chirurg und Geburtshelfer bei Carl Caspar von Siebold.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Markard wurde 1814 Lehrstuhlinhaber für Chirurgie an der Universität Würzburg und chirurgischer Leiter des Juliusspitals als Nachfolger von Johann Barthel von Siebold. Er war Zentwundarzt beim Würzburger Stadtgericht und beim Landgericht jenseits des Mains, sowie Wundarzt im Zucht- und Arbeitshaus. Unter seiner Aufsicht konnte der Orthopädiehandwerker Johann Georg Heine selbständig Knochenbrüche und Gelenkausrenkungen behandeln. Leider erkrankte er stark und schon vor seinem Tor übernahm Franz Caspar Hesselbach von ihm Vorlesungen an der Medizinischen Fakultät in sämtlichen chirurgischen Operationen und versah stellvertretend die Stelle eines Oberwundarztes im Juliusspital.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Medicinisch-chirurgische Zeitung, Ausgabe 4, University of Chicago, 1813, S. 80