Gedächtnislauf

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Start des Gedächtnislaufs 2014

Der Würzburger Gedächtnislauf ist ein Lauf in Gedenken an die Flucht tausender Würzburger bei der Bombardierung der Stadt am 16. März 1945.

Geschichte[Bearbeiten]

In Furcht vor dem Angriff der Alliierten und dem nachfolgenden Feuer flohen viele Stadtbewohner mainabwärts in die nächstgelegenen Ortschaften bis nach Gemünden welches über 40 km entfernt liegt. Im Andenken daran initiierte Erich Kunkel 1995 den Würzburger Gedächtnislauf.

Veranstalter[Bearbeiten]

Ab 2018 wird der Lauf von der Veranstaltungsgemeinschaft Stadtmarathon Würzburg e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Kolping-Mainfranken veranstaltet.

Organisatorisches[Bearbeiten]

Die Anmeldung zur Teilnahme am Lauf ist kostenlos, es wird aber um eine Spende für bedürftige Kinder und Familien in der Region gebeten. Beginnend am Rathaus gibt es vier mögliche Endpunkte für den Lauf. Die kürzeste Strecke endet nach 9 Kilometer in Margetshöchheim. Relativ nah beieinander liegen die Endpunkte in Himmelstadt (21 Kilometer) und Karlstadt (28 Kilometer). Wer die Strecke bis zum Ende läuft erreicht nach 44 Kilometern Gemünden.

Beteiligung[Bearbeiten]

Zu seinen besten Zeiten hatte der Gedächtnislauf über tausend Teilnehmer, in den letzten Jahren hat sich die Zahl mit wetterbedingten Schwankungen bei rund 500 eingependelt. Für viele Teilnehmer geht es dabei in erster Linie um die sportliche Betätigung bei der ersten großen Laufveranstaltung des Jahres.

Termin[Bearbeiten]

► siehe Veranstaltungskalender

Pressespiegel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]