Fritz Regel

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Prof. Dr. Christian Friedrich Leopold Regel (auch: Fritz Regel) ( (* 17. Januar 1853 auf Schloss Tenneberg bei Waltershausen; † 2. Dezember 1915 in Würzburg) war Geograph und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Abitur in Gotha studierte er Mathematik und Naturwissenschaften in Jena auf Lehramt und war Lehrer in Jena, Lippstadt, Braunschweig und wiederum in Jena. 1884 habilitierte er sich, wurde Privatdozent für Geographie an der Universität Jena und 1892 außerordentlicher Professor. Von 1898 bis 1900 betreute Regel das dortige Museum für Ur- und Frühgeschichte.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Fritz Regel war ab 1899 außerordentlicher Professor an der Universität Würzburg und ab 1908 Ordinarius für Geographie mit Schwerpunkt "Regionale Geographie". Zunächst war das Institut für Geographie und Geologie im nur 15 m² großen ehemaligen Karzer im 2. Stock des Nordflügels der heutigen Neuen Universität untergebracht und verfügte zudem über drei Schränke im Vorraum des Korridors. 1913 wurde das Geographische Institut im sogenannten „Ankleideraum“ im Keller der Universität untergebracht.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Seine Schwerpunkte bildeten die Geographie Thüringens, der Iberischen Halbinsel und Kolumbiens, sowie die Erforschung des Nord- und Südpols.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]