Friedrich von Bürklein

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Georg Friedrich Christian von Bürklein

Friedrich Bürklein, geadelt Friedrich von Bürklein; mit allen Vornamen Georg Friedrich Christian Bürklein, (* 30. März 1813 in Burk/Landkreis Ansbach; † 4. Dezember 1872 in Werneck/Landkreis Schweinfurt) war Architekt und prominenter Schüler Friedrich von Gärtners. Bürklein wurde Hofarchitekt und Oberbaurat von König Maximilian II. Joseph von Bayern. [1]

Profanbau in Würzburg[Bearbeiten]

Ein von ihm entworfenes Bauwerk in Würzburg war der ehemalige Hauptbahnhof (Bauzeit 1863 - 1869), Nachfolgebau des Ludwigsbahnhofes, an der Stelle des heutigen Bahnhofsgebäudes.

Profanbauten in Süddeutschland[Bearbeiten]

Weitere Bauten von ihm stehen oder standen in ganz Süddeutschland: wie das Rathaus von Fürth (im italienischen Stil 1840-50 als Nachahmung des Palazzo Vecchio, Florenz), der Hauptbahnhof in München (1847–1849). Er entwarf weitere Bahnhofsbauten in Pasing, Augsburg, Bamberg, Ansbach, Neu-Ulm, Hof (Saale), Nördlingen, Rosenheim, Nürnberg, Bad Kissingen und Haidhausen; ebenfalls einige Bauten in dem von ihm konzipierten Münchner Prachtboulevard Maximilianstraße, der mit dem Regierungsgebäude von Oberbayern und dem Maximilianeum als sein Hauptwerk gilt. [2]

Kunstrichtung[Bearbeiten]

Bürklein gilt als zentrale Figur des neugotisch beeinflussten „Maximilianstils“. [3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. Heinrich Ragaller: Zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Würzburg, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba, Echter-Verlag, Würzburg 1979, S. 353-373, S. 355
  2. Heinrich Ragaller, a.a.O., S. 355 f.
  3. Nähere Informationen zum Maximilianstil bei Wikipedia [1].