Friedrich Gottfried Ignaz von Pfirt

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Friedrich Gottfried Ignaz Freiherr von Pfirt (* vor 1650; † 10. September 1726 in Eichstätt) war Geistlicher und Stiftskapitular im Adeligen Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Freiherr von Pfirt entstamt einem vorderösterreichischen Rittergeschlecht, benannt nach Burg Pfirt im Elsaß, war ab 1664 an der Universität Freiburg immatrikuliert und studierte in Rom bis 1676 im Collegium Germanicum, um dann ab 1677 in Freiburg seine Studien 1680 abzuschließen. Am 31. Mai 1681 wird er zum Subdiakon geweiht und wird kutz darauf Kapitular. Daran schlossen sich verschiedene Wallfahrten an. Vom 14. Mai 1689 bis zu seinem Tod wirkte er als Custos des Ritterstifts, als Nachfolger von Johann Philipp Franckenstein d. Ä. Zwischen 1682 und 1685 ist er Domherr am Kiliansdom, zeitgleich auch in Eichstätt und Basel.

Stifter[Bearbeiten]

Am 5. April 1714 stiftet er 100 Gulden für die Beleuchtung der Pfarrkirche in Heidingsfeld während der Osterzeit. 1727 wurde aus seinem Nachlaß der Auferstehungsaltar in der Burkarder Kirche durch Jakob van der Auwera errichtet. In seinem Letzten Willen verfügte er, dass das Ritterstift ein Drittel seiner Hinterlassenschaft erhalten solle.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Geheimer und geistlicher Rat im Bistum Würzburg und im Bistum Eichstätt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Die Benediktinerabtei und das Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg . In: Max-Planck-Institut für Geschichte (Hrsg.): Germania Sacra - Neue Folge 6 - Das Bistum Würzburg. Berlin 2001. ISBN 3-11-017075-2, S. 256

Weblinks[Bearbeiten]