Franz Josef Weis
Franz Josef Weis (* 16. Dezember 1828 in Eichelsbach; † 10. Januar 1902 in 1902 in Mespelbrunn) war katholischer Geistlicher und kurze Zeit Pfarrverweser in St. Nikolaus in Gerbrunn.
Geistliche Laufbahn
Weis studierte am Lyzeum in Aschaffenburg katholische Theologie. Seine Tonsur [1] erhielt Weis am 21. April 1855. Zum Subdiakon wurde er am 31. Mai 1856 und zum Diakon am 3. Juni desselben Jahres geweiht. Seine Priesterweihe empfing er am 10. August 1856. Daran anschließend war er 1857 als Kaplan in Fladungen und Hausen, 1859 in Neustadt/Saale, 1860 als Kooperator in Gössenheim und 1861 als Kaplan in Heidenfeld. 1863 wechselte er als Kaplan nach Zeuzleben und war ab 1865 Kommorant in Eichelsbach ab 1867 Kaplan in Großostheim, bevor er ab 1869 als Kommorant in Aschaffenburg tätig war.
Pfarrverweser in Gerbrunn
Zwischen 11. April und 19. September 1871 wurde ihm die Pfarrei St. Nikolaus in Gerbrunn als Pfarrverweser anvertraut.
Vom 5. Oktober 1871 bis 1879 betreute er als Pfarrer die Gemeinde in Hofstetten, vom Mai 1881 bis Juni 1889 die Gemeinde in Wenigumstadt und war anschließend bis zu seinem Tod Benefiziat [2] in Mespelbrunn.
Siehe auch
Quellen
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
- ↑ Ein Benefiziat ist ein römisch-katholischer Kleriker (meist Priester), der seinen Unterhalt aus den Erträgen einer Pfründe (eines sogenannten Benefiziums) bezieht. Im Gegensatz zu Kaplänen sind sie oft an Nebenkapellen oder Außenstellen tätig und dem Pfarrer unterstellt, finanzieren sich jedoch selbstständig.
