Franz Huberti

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Prof. Franz Huberti, getauft als Joannes Franciscus, (* 20. Mai 1715 in Geisenheim, † 2. Februar 1789 in Würzburg) war Mitglied des Jesuitenordens, Professor der Mathematik und Astronomie an der Universität Würzburg sowie Initiator der Würzburger Sternwarte.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Studium war Huberti zunächst als Lehrer tätig. Anschließend lehrte er in Heiligenstadt Philosophie und eröffnete ein Museum für experimentelle Physik. Die Zeit als Mathematiklehrer in Fulda nutzte er zu ausgiebigen Reisen ins In- und Ausland. 1754 wurde Huberti zum Professor der Mathematik und Astronomie an die Universität in Würzburg berufen und hatte dieses Amt bis 1789 inne.

Eine der ersten Aufgaben war eine Informationsreise nach Paris, zusammen mit dem Mitbruder und Mathematikprofessor Christian Mayer SJ. In Paris machten sie sich mit Astronomie und himmelskundlichen Instrumenten vertraut. Dieses Wissen nutzte Huberti für die Errichtung und Leitung der ersten Würzburger Sternwarte (1757) auf dem Turm der Neubaukirche. Von dort beobachtete er am 6. Juni 1761 den Venus-Vorübergang vor der Sonne.

Posthume Ehrung[Bearbeiten]

Nach Prof. Huberti wurde die Hubertistraße im Stadtbezirk Frauenland benannt.

Literaturhinweis[Bearbeiten]

Die Fundstellen zu den biographischen Angaben entstammen dem Stadtarchiv bzw. der Verwaltung der Stadt Würzburg.

Weblinks[Bearbeiten]