Franz Brosch

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Franz Brosch ( * 10. Dezember 1949 in Iphofen) war Bankangestellter, Kaufmann, Rechtsanwalt und bayerischer Landtagsabgeordneter für die CSU.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Franz Brosch absolvierte eine Banklehre und war zunächst bei Privatbanken in Würzburg und Frankfurt am Main tätig. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und Betriebswirtschaftslehre sowie Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach erfolgreichem Studienabschluß war Brosch als Kaufmann und Rechtsanwalt tätig.

Landtagsabgeordneter in München[Bearbeiten]

Von 1982 bis 2003 war Brosch fünf Legislaturperioden lang direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 609 Würzburg-Land des Bayerischen Landtags. Er war Mitglied der Arbeitskreises für Wirtschaft, Verkehr und Technologie sowie Mitglied im Wirtschafts- und Innenausschuss, später im Ältestenrat. Im Rahmen der Verwandtenaffäre 2013 wurde bekannt, dass Brosch bis kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag, Verwandte auf Staatskosten als Mitarbeiter beschäftigt hatte.

Heutige Tätigkeit[Bearbeiten]

Seit 2003 ist Franz Brosch Geschäftsführer für Oberfranken beim Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM), sowie Geschäftsführer für Oberfranken beim Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro (BayME) sowie Geschäftsführer für Oberfranken bei der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbm). Seit 2008 ist Brosch zudem Arbeitgebervertreter bei der Deutsche Rentenversicherung Nordbayern in Oberfranken.

Mitglied[Bearbeiten]

Seit seiner Studienzeit ist er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Franco-Raetia zu Würzburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Will, 60 Jahre CSU-Kreisverband Würzburg-Land - Miterlebte und mitgestaltete Geschichte der CSU, Würzburg, 2006, S. 133
  • Gehaltsaffäre in Bayern: Die Liste der Amigo-Abgeordneten im Überblick. In: Spiegel Online vom 3. Mai 2013

Weblinks[Bearbeiten]