Frank Greubel

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Frank Greubel

Frank Greubel (* 1971 in Werneck) ist katholischer Gemeindereferent, systemischer Berater und Coach (SE), geistlicher Begleiter, Erwachsenenbildner, Autor und außerberuflicher Schauspieler.

Leben und Wirken

Frank Greubel wuchs in Sömmersdorf auf. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann war er zunächst mehrere Jahre im Privatkundengeschäft der Bayerischen Vereinsbank, der späteren HypoVereinsbank tätig.

Von 2000 bis 2008 arbeitete er als geschäftsführender Bildungsreferent der Katholischen Landvolkbewegung Würzburg sowie im „Land & Leute“-Bildungswerk und in der Landwirtschaftlichen Familienberatung. Anschließend war er im Haus Volkersberg als geistlicher Begleiter und Bildungsreferent tätig.

Geistliche Laufbahn

Am 27. November 2005 empfing er im Würzburger Kiliansdom die Weihe zum Ständigen Diakon. Danach wirkte er in der Pfarrei St. Michael, Euerbach mit Obbach und Sömmersdorf als Diakon mit Zivilberuf. 2012 wechselte Greubel in das Bischöfliche Ordinariat Würzburg, wo er im Personalreferat als Assistent des Personal- und Ordensreferenten tätig war. Weitere berufliche Stationen führten ihn in die Verwaltung des Pastoralen Raums Karlstadt/Arnstein. Außerordentliche berufliche Erfahrungen sammelte Greubel beim Evangelischen Hilfswerk in München, wo er über mehrere Jahre als stellvertretender Leiter des Bodelschwingh-Hauses in der Straffälligenhilfe tätig war und als Einrichtungsleiter des CJD Creglingen, einer Jugendhilfeeinrichtung für jugendliche Intensivstraftäter.

Seit 2021 arbeitet Greubel wieder in der Diözese Würzburg und ist als Gemeindereferent im Pastoralen Raum Würzburg Süd-West tätig. Er ist Fortbildungsreferent für Pfarrgemeinderäte und Gottesdienstbeauftragte, schreibt Lesepredigten für Gottesdienstbeauftragte und regelmäßig auch das „Wort zum Wochenende“ für die Main-Post.

Schauspielerische Tätigkeiten

Frank Greubel steht seit seinem fünften Lebensjahr auf der Bühne. Er absolvierte eine Reihe von Fortbildungen beim Bund deutscher Amateurtheater und dem Verband deutscher Freilichtbühnen und zuletzt eine Zusatzausbildung zum Spielleiter im Erfahrungsfeld Theater am Institut für Jugendarbeit in Gauting.

In den 1990er Jahren wirkte er mit verschiedenen Hauptrollen im Ensemble der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf mit. Highlights waren hier die Stücke „Funny Money“ und „Außer Kontrolle“ des britischen Theaterautors Ray Cooney. Breitere Bekanntheit erlangte er durch seine Darstellung des Don Camillo in den gleichnamigen Inszenierungen auf der Freilichtbühne der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf in den Jahren 2011 und 2016.

Für die Passionsspiele in Sömmersdorf engagiert er sich seit 1978 und war viele Jahre 3. Vorsitzender der Passionsspielvereinigung. In den Spielzeiten 2013, 2018 und 2024 verkörperte er die Figur des Apostels Judas und setzte sich stark mit Leben und Wirken des sogenannten „Verräters“ auseinander. Dies führte letztlich zu einer eigenständigen Theater-Produktion. Mit seinem Solotheaterstück „Nennt mich Judas“ ist Greubel als Autor, Regisseur und Darsteller bundesweit unterwegs. Das Stück stellt den Zuschauenden die Frage: „Wer von uns hätte seine Rolle übernommen?“

Seit 2025 zählt Greubel auch zum Ensemble des Theaters Chambinzky in Würzburg, wo er u.a. in der „Weihnachtsfeier“ (Regie: Martin Maria Eschenbach) und der „Extrawurst“ (Regie: Martina Esser) auf der Bühne steht.

Œvre

Durch die Verbindung von Pastoral, Beratung, Theater und Literatur verbindet Greubel kirchliche Arbeit mit künstlerischem Ausdruck und moderner Spiritualität. Seine Arbeit reicht von Seelsorge und Erwachsenenbildung über künstlerische Projekte bis hin zu spirituellen Publikationen.

Publikationen und Veröffentlichungen (Auswahl)

Siehe auch

Quellen

Weblinks

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