Eugen Emmerling

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Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeitler überreicht den Tanzenden Schäfer an Eugen Emmerling

Eugen Emmerling (* 25. Dezember 1948) ist Journalist und war Amtsleiter und Pressesprecher der Stadt Würzburg bis 1986.

Leben und Wirken

Er besuchte von 1955 bis 1959 die Zellerauer und 1959 bis 1960 die Burkarder Schule, anschließend das Wirsberg Gymnasium, wo er 1969 Abitur machte. Seine journalistische Tätigkeiten begann er als Volontär und Redakteur beim Fränkischen Volksblatt, anschließend arbeitete er als freier Mitarbeiter beim ORF (Studio Salzburg) und 1975 bis 1978 als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung.

Pressesprecher und Amtsleiter

Von 1978 bis 1980 war er Leiter es Amtes für Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und bis 1986 zusätzlich Leiter des Amtes für Statistik der Stadt Würzburg. Emmerling war u.a. zuständig für die Pflege der Städtepartnerschaften. 1985 war Emmerling der Gründungsvorsitzende der Siebold-Gesellschaft.

1986 wechselte er als Leiter der Auslandsabteilung zur Ausstellung- und Messe GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nach Frankfurt am Main und war anschließend von 1990 bis 2003 Sprecher des Börsenvereins. Von 2003 bis 2017 arbeitete er als freier Journalist, u.a. für das Aschaffenburger Main-Echo. Von 2005 bis 2007 war Emmerling Ko-Vorsitzender der Deutschen AIDS-Hilfe in Berlin.

Politische Laufbahn

Eugen Emmerling ist seit 16. September 1984 Mitglied der SPD. Von 2007 bis 2018 gehörte er dem Vorstand des SPD-Unterbezirks Frankfurt am Main an, von 2009 bis 2018 als stellvertretender Frankfurter Parteivorsitzender. Emmerling kandidierte bei der Kommunalwahl am 27. März 2011 erfolgreich für die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Bei der Kommunalwahl 2016 wurde er als Stadtverordneter wiedergewählt. Er war von 2011 bis 2016 der sportpolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt, von 2016 bis zu seinem Ausscheiden 2021 deren verkehrspolitischer Sprecher. Emmerling arbeitete im Frankfurter Römer in verschiedenen Ausschüssen des Stadtparlaments mit, u.a. im Ältestenausschuss, im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Umwelt und Sport, im Ausschuss für Kultur- und Freizeit und im Dom-Römer-Sonderausschuss. Er vertrat die Stadt in mehrerenn Aufsichtsräten, u.a. der Stadtwerke Frankfurt Holding, der Frankfurter Verkehrsbetriebe, der Bäderbetriebe und der Verkehrsgesellschaft traffiq. Von 2011 bis 1016 war er Mitglied im Verwaltungsausschuss des Freien Deutschen Hochstifts und im Vorstand der Stiftung Buchkunst. Seit 2012 ist er Mitglied im Verwaltungsrat des FSV Frankfurt 1899 e.V.

Publikationen (Auswahl)

  • Eugen Emmerling: Würzburg in den achtziger Jahren. Wie die Stadt ihre Entwicklung sieht. Hrsg.: Stadt Würzburg 1983
  • Eugen Emmerling, Friedhelm von Notz und Michael Bossong (Redaktion): Die Freiheit des Verlegers. In: Verantwortung für ein Menschenrecht - Freedom to publish. Responsibility for a Human Right [Deutsch - English]; Frankfurt am Main: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 1998; ISBN 978-3-87318-6712
  • Eugen Emmerling [Red.]: „Warum denn nicht Friede?“ - 50 Jahre Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Frankfurt am Main. Red.: Eugen Emmerling und Franziska Busch], Frankfurt am Main, Börsenverein des Dt. Buchh., 2000; ISBN 978-3-87318-6729

Ehrungen und Auszeichnungen

  • Tanzender Schäfer
  • Träger des französischen Ordre des Palmes Académiques in der Offizierstufe.

Siehe auch

Weblinks