Emil Kieser

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Prof. Dr. Emil Kieser (* 12. März 1896 in Wildbad/Württemberg; † 1993) war Konservator, Kunsthistoriker und Professor an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten München und Berlin und der Promotion, war er Assistent und Konservator am Martin von Wagner Museum und am Universitätsseminar für Archäologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Im Jahre 1932 habilitierte er sich in Würzburg als Privatdozent für mittlere und neuere Kunstgeschichte und gehörte ab 1933 dem Lehrpersonal an. 1940 wurde er außerplanmäßiger Professor. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitarbeiter der Sparte Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein wissenschaftliches Interesse galt der abstrakten Kunst. In der Main-Post veröffentlichte er einen Artikel zur Frage „Warum abstrakte Kunst“, brach darin eine Lanze für die Abstraktion und plädierte für eine Aufhebung der Polarität zwischen naturgetreuer und abstrahierender Kunst.

Quellen[Bearbeiten]

  • Stefan Kummer, Die Anfänge der Kunstgeschichte in Würzburg, Aufsatz, S. 37
  • Dr. Carolin Schneider, "Würzburg und die Kunst der 1950er Jahre - Abstraktion und Figuration im Spiegel der städtischen Sammlung", Rede zur Eröffnung der Ausstellung am 12. November 2010.

Weblinks[Bearbeiten]