Eduard von Bomhard

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Eduard Peter Apollonius Ritter von Bomhard (* 2. Oktober 1809 in Bayreuth; † 30. September 1886 in München) war Jurist und Justizminister im Königreich Bayern.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bomhard studierte ab 1828 Philosophie und Rechtswissenschaft an det Julius-Maximilians-Universität Würzburg in Heidelberg und München. In Würzburg ehelichte er am 7. August 1838 die Oberjustizratstochter Magdalena Stecher.

Ab 1836 war Eduard von Bomhard Mitarbeiter der Generalprokuratur und 1838 Friedensrichter in Zweibrücken. Von 1843 an hatte er unterschiedliche Ämter im Justizdienst in der Pfalz und in Bayern inne. 1842 war er Staatsprokurator und ab 1852 Bezirksgerichtspräsident in Landau/Pfalz. 1857 wurde von Bomhard Oberappellationsgerichtsrat in München. Ab 1859 war er als Oberstaatsanwalt am Appellationsgericht Amberg tätig. Von 1862 bis 1864 vertrat er das Königreich Bayern in der Juristenkommission zur Erarbeitung einer neuen gesamtdeutschen Zivilprozessordnung.

Staatsminister im Königreich Bayern[Bearbeiten]

Vom 1. August 1864 bis 30. April 1867 war Bomhard Bayerischer Staatsminister der Justiz. Während seiner Tätigkeit als Staatsminister erfolgte eine pragmatisch ausgerichtete Liberalisierung.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Von Bomhard war während des Studiums Mitglied des Corps Bavaria Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]