Domkapitelsches Senfamt

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Das Domkapitelsche Senfamt war eine Unterbehörde der fürstbischöflichen Hofkammer im Hochstift Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Senfamt war eine dem Domkapitel unterstehende Behörde in Form einer Oblei, [1] die zur Versorgung des Kapitels u.a. mit Mostrich diente und deren weitere Einnahmen dem jeweiligen Amtsinhaber, meist einem Domherren, zufielen. Ab 5. Oktober 1593 war Dr. Georg Müller Amtsinhaber des Würzburgischen Senfamtes.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Heinzjürgen N. Reuschling: Die Regierung des Hochstifts Würzburg 1495-1642. Echter Verlag, Würzburg 1984, ISBN 3-429-00804-2, S. 336

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kirchliches Sonderermögen, das meist durch Schenkung an ein Domapitel oder ein Kollegiatsstift überging, aber nicht dem Stiftungsvermögen zuzurechnen war und daher einem eigenen Verwalter unterstand. Näheres unter: Enno Bünz: Oblatio – oblagium – Oblei. Zur Güterorganisation und -verwaltung mittelalterlicher Dom- und Kollegiatstifte. In: Stift und Wirtschaft. Die Finanzierung geistlichen Lebens im Mittelalter (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde. Band 58). Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5258-5, S. 19–44.