Domkapitelsches Pfortenamt

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Das Domkapitelsche Pfortenamt war eine Finanz-Unterbehörde der fürstbischöflichen Verwaltung.

Aufgabe[Bearbeiten]

Ein Pfortenamt verwaltete das Stifts- und Naturalvermögen eines Klosters oder Stiftes und dessen jährlichen Erträge, in diesem Falle des Domstiftes.

Amtssitz[Bearbeiten]

Das Pfortenamt war bis zur Säkularisation 1802 im so genannten Alten Hof in der Ursulinergasse 2 angesiedelt. 1360 verkaufte Bürgermeister Johannes d.J. von Steren den Hof an Dompropst Albrecht III. von Heßberg, der den Hof zur Nutzung an das Domstift gab. In späterer Zeit wurde der Hof Sitz des Pfortenamtes und hieß ab diesem Zeitpunkt alter Pfortenhof des Domkapitels. Unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779) wurde das Anwesen neu erbaut. Eine Inschrift lautet: Haus zum Alten Hof.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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