Brunnen am Haugerkirchplatz

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Brunnen am Haugerkirchplatz (2026)

Der klassizistische Brunnen am Haugerkirchplatz steht gegenüber der Kirche Stift Haug im Bereich eines Parkplatzes. Gestaltet wurde er ursprünglich als Wandbrunnen und stand bis 1929 am Dominikanerplatz.

Geschichte

Der Brunnen wurde 1808/09 von Mathäus Eckert gestaltet und trug daher auch den Namen Eckert-Brunnen. Die Entwurfszeichnung ist als „Project über einen neu zu erbauenden Bronnen auf dem Dominicanerplatz“ erhalten[1]. Er war - in Richtung Dominikanerplatz gerichtet - in die Mauer des Klostergartens der Augustiner integriert. Dort diente er der öffentlichen Wasserversorgung, bis 1929 die Mauer für den Bau eines Geschäftshauses abgebrochen wurde.

Der Brunnen wurde zerlegt und kurze Zeit später auf Anregung des Verschönerungsvereins Würzburg am Haugerkirchplatz wieder errichtet. Zunächst stand er weiter westlich, durch den Bau des Hauses Haugerpfarrgasse 11 musste er dann nochmal verschoben werden. Von 1976 bis zur Umgestaltung des Platzes stand er im Bereich des Parkplatzes und wurde mit etwas Begrünung umgeben. Im Zuge der Umgestaltung wurden die Parkplätze für Pkw und Motorräder entfernt. Der restaurierte und bisher am Straßenrand verortete Brunnen rückte in die zentrale Grünfläche.

Beschreibung

Den Brunnenaufbau bildet ein breiter, sich nach oben verjüngender Steinsockel, dem ein niedriges rechteckiges Wasserbecken vorgesetzt ist. Im oberen Bereich schmückt ein Relieffries mit Ornamenten und grotesken Tieren in klassizistischer Art den Brunnenaufbau. Da der Brunnen nicht als freistehender Pfeiler sondern als Wandbrunnen konzipiert wurde zeigt er nur in Richtung Straße/Kirche Verzierungen.

Ehemaliger Brunnen

Bereits ab der Mitte des 18. Jahrhunderts gab es etwa an dem heutigen Brunnenstandort einen steinernen Pfeilerbrunnen. Einige Bäume umstanden ihn kreisförmig[2]. Er diente der öffentlichen Wasserversorgung und befand sich an einem Strang der Wasserleitung, der ab 1745 von der Bahnhofstraße kommend in Richtung Bürgerspital führte.

Siehe auch

Quellen und Literatur

Einzelnachweise

  1. Heiner Reitberger, Main-Post vom 20. August 1974
  2. Ansichten aus dem alten Würzburg. Teil II. S. 459 mit Abb.

Kartenausschnitt

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