Christoph Jakob von Waldenfels

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Christoph Jakob von Waldenfels (* 8. März 1595 in Burghaig/Oberfranken; † 24. November 1659 in Bamberg) war fürstbischöflicher Rat im Hochstift Würzburg zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Christoph Jakob entstammt dem fränkischen Adelsgeschlecht Waldenfels. Er selbst entstammt der Ehe von Georg Christoph von Waldenfels mit Ursula Marschall von Ebneth.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Waldenfels tritt 1623 trotz seiner protestantischen Herkunft als Rat und Oberkämmerer in würzburgische Dienste, nachdem er an Kriegszügen nach Italien und Böhmen teilgenommen hatte. Während der schwedischen Regierung wird er durch Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar zum Hauptmann über Mainberg bestallt und am 30. Dezember 1633 von der Regierung von König Gustav II. Adolf von Schweden in eine Kommission beordert, die in Euerbach/Lkr. Schweinfurt und Garstadt eine Inventarisierung vornehmen sollte. Nach dem Ende der schwedischen Regierung wirkte er wieder in seiner ursprünglichen Tätigkeit als fürstbischöflicher Rat und Kämmerer. 1638 ist er in Bamberg als Edellehenrichter bezeugt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Heinzjürgen N. Reuschling: Die Regierung des Hochstifts Würzburg 1495-1642. Echter Verlag, Würzburg 1984, S. 362 f. ISBN 3-429-00804-2