Armin Kretzer

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Pater Armin Kretzer OSA

P. Dr. Armin Kretzer OSA (* 26. Januar 1935 in Eußenheim; † 1. Januar 2017 in Würzburg) war Ordensgeistlicher und Referent an der Katholische Akademie Domschule in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Armin (Hermann) Kretzer machte nach seinem Abitur sein Noviziat in Münnerstadt. Am 23. August 1955 legte er dort seine einfache und am selben Tag des Jahre 1958 die feierliche Profess [1] in Würzburg ab. Hier empfing er auch am 4. Juni 1960 die Priesterweihe. Danach war er zunächst Internatspräfekt in Münnerstadt und Kaplan in München-Schwabing, ehe er für das Weiterstudium an der Universität Würzburg freigestellt wurde. Seit 1963 lebte er im Würzburger Augustinerkloster.

1968 promovierte er bei Professor Dr. Rudolf Schnackenburg in neutestamentlicher Exegese zum Doktor der Theologie. Kretzer war langjähriger Referent für neutestamentliche Exegese an der Katholischen Akademie Domschule sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter für Fachzeitschriften und Lexika. Bei Bibel- und Glaubensseminaren in der Diözese und als Mitarbeiter bei „Theologie im Fernkurs“ führte er in die Grundlagen zum Verständnis der Heiligen Schrift ein. Im Würzburger Kloster war er von 1979 bis 1983 Subprior. Bis zuletzt war er als Seelsorger an der Augustinerkirche und im Mutterhaus der Ritaschwestern aktiv.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Pater Armin Kretzer wurde am 9. Januar auf dem Würzburger Hauptfriedhof bestattet. Das Requiem für den Verstorbenen schloss sich um 14.30 Uhr in der Augustinerkirche an.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Die Ordensgelübde oder Profess (Profess von lat. professio, ‚Bekenntnis‘) sind das öffentliche Versprechen eines Anwärters (Novizen) in einer christlichen Ordensgemeinschaft, nach den evangelischen Räten und unter einem Oberen nach einer Ordensregel zu leben. Nähere Informationen bei Wikipedia [1].