Adalbert Dolata

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Adalbert Dolata (* 24. Juni 1931 in Köln) war von 1977 bis 1995 der vierte Pfarrer der Adalberokirche.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er gehörte zum letzten Priesterjahrgang, den Bischof Julius Döpfner am 22. Juli 1956 vor seinem Weggang nach Berlin weihte. Seine Kaplansjahre verbrachte Adalbert Dolata in Sailauf, Aschaffenburg-Herz Jesu, Eltmann und in Volkach, wo er gleichzeitig Dekanatsjugendseelsorger war.

Pfarrer in Oberdürrbach und der Sanderau[Bearbeiten]

Mit der Pfarrkirche St. Josef (Oberdürrbach) übernahm er 1962 seine erste Pfarrei und unterrichtete als Religionslehrer in Würzburg. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem ein neues Gotteshaus, das Pfarrzentrum und der Kindergarten.

1977 wurde Dolata Pfarrer von St. Adalbero. Hier wirkte er 18 Jahre. Neben der Seelsorge warteten zahlreiche Aufgaben im Bereich der Renovierung und Bausanierung auf ihn. Die Adalberokirche, die nach dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 nur provisorisch instand gesetzt worden war, ließ er im Innen- und Außenbereich vollständig renovieren und ihren ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Den Abschluss bildete der Einbau der Rensch-Orgel.

Von 1976 bis 1980 hatte Pfarrer Dolata zusätzlich noch das Amt des Prokurators für das Stadtdekanat Würzburg inne. 1995 trat der Seelsorger aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand, den er bis 2004 in Köln verbrachte. Danach wohnte Dolata wieder in der Würzburger Pfarrei St. Adalbero. Anfang Juni 2011 ist er nach Amsterdam (Niederlande) umgezogen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]