Rosenbachpalais
Das Rosenbachpalais oder der Rosenbachhof am Rennweg trägt die Hausnummer Residenzplatz 3, steht also im Herzen Würzburgs an der Seite der nach ihm erbauten Residenz. Es grenzt den Residenzplatz nach Norden hin ab.
Erbaut wurde es um 1700 von Antonio Petrini für den Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau. Ab 1720 war es zeitweilig die Residenz des Fürstbischofs während der langen Bauzeit des dann auch Residenz genannten neuen prächtigen Schlosses.
Der Bau ist eine vom Platz weglaufende Zweiflügelanlage mit Walmdach. Über dem Durchfahrtstor sitzen zwei große Greifenklauenwappen unter dem Fürstenhut des damaligen Bauherrn, auch wenn dann erst dessen Nachfolger Johann Philipp Franz von Schönborn als erster Bewohner in das damalige Stadtschloss einziehen konnte. Die Bischöfe residierten ab dieser Zeit nicht mehr in der Marienfeste über der Stadt sondern in ihrer Mitte.
Seine heutige Nutzung erfolgt durch das Finanzamt und durch die Verwaltung des Staatlichen Hofkellers. Im Rosenbachpalais/-hof befindet sich auch die 2008 eröffnete Vinothek des Staatlichen Hofkellers.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Weblinks
- Bilder von Residenz und Rosenbachhof und dem Tor zwischen Residenz und Rosenbachhof (bei stadtbild-deutschland.org; Rennweger Tor, Oeggtor)
[Bearbeiten] Literatur
- Hanswernfried Muth: Antonio Petrini in: Frankenland - Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege Ausgabe 51 (1999), S. 243-250