Rechteren-Limpurg

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Wappen der Grafen Rechteren-Limpurg

Die Grafen von Rechteren-Limpurg erhielten durch Vererbung die Herrschaft über Sommerhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rechteren[Bearbeiten]

Das Geschlecht erscheint urkundlich im Jahr 1263 mit Everhardus miles de Hekere und 1279 mit Friderikus de Hykere dictus de Hese, mit dem die Stammreihe beginnt. Der erstgeborene Sohn Joachim Adolf von Rechterens zu Rechteren, Joachim Heinrich Adolf, wurde 1706 durch Kaiser Joseph I. für sich und seine Nachfahren den Reichsgrafenstand verliehen.

Schenken von Limpurg-Speckfeld[Bearbeiten]

Die Speckfelder Linie sah sich nach dem Tode des letzten katholischen Schenken von Limpurg-Speckfeld einer so drückenden Schuldenlast ausgesetzt, dass sie schließlich 1541 die namensgebende Stammburg Limpurg an die Reichsstadt Schwäbisch Hall verkaufen musste. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von schwedischen Truppen und Kaiserlichen mehrfach geplündert und ab 1693, nachdem die Schenken von Limpurg-Sontheim-Speckfeld in Markt Einersheim ein neues Schloss erbaut hatten, nicht mehr bewohnt.

Rechteren-Limpurg[Bearbeiten]

Der 1714 geborene Graf Johann Eberhard Adolf erbte von seiner Mutter Amalie geb. Gräfin von Limpurg-Speckfeld die Grafschaft Limpurg-Speckfeld und dadurch Sitz und Stimme im Fränkischen Reichsgrafenkollegium und somit auch die Reichsstandschaft. 1806 wurde die Grafschaft mediatisiert und kam unter bayerische Hoheit. Die Grafen von Limpurg-Rechteren hatten aber bis zur Revolution 1918 als Standesherren Sonderrechte und zählten somit zum Hochadel.

Wirken in Sommerhausen[Bearbeiten]

Der Grabstein des Grafen Georg Friedrich von Limpurg-Rechteren, an der rechten Seite des Chorbogens der Pfarrkirche St. Bartholomäus (Sommerhausen) wurde nach 1650 aufgestellt, erinnert daran, dass durch das Geschlecht der Grafen noch während der Reformationszeit der evangelische Glaube nach Sommerhausen kam.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]