Villa Uhl

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Villa Uhl im Mittleren Dallenbergweg 4
Relief „Kreuzabnahme“ am Eingang zur Villa Uhl

Die Villa Uhl ist ein Baudenkmal im Stadtbezirk Steinbachtal.

Lage

Das Anwesen befindet sich im Mittleren Dallenbergweg 4.

Geschichte

Nach dem Kauf der alten Weinberge um 1900 ließ der Schlossermeister Karl Uhl einen Garten anlegen und eine Villa für seine Frau und sich als Zweitwohnsitz für heiße Sommertage bauen. Ein kleineres Gartenhaus stellte das kunstbegeisterte Ehepaar den Schiestl-Brüdern zur Verfügung. Diese malten, zeichneten und schnitzten dort, genossen die Natur und feierten mit Künstlerfreunden.

Die Uhls vermachten Heinz Schiestl das Grundstück und die beiden Häuser. Als er 1940 starb, hinterließ er diesen Besitz den Ritaschwestern, die ihn aufopfernd bis zu seinem Tod gepflegt hatten. Das Gelände wurde zum Konvent Marienfried. 1963 entstand ein Erholungsheim für Schwestern.

2018 wurde der Konvent aufgegeben und das ehemalige 4.400 Quadratmeter große Klostergelände verkauft.

Baubeschreibung

„Sommerhaus, ein- bis zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Walmdach, Zwerchhaus, turmartigem Anbau und Veranda, historisierender Heimatstil, von D. Zalmer, 1901 (bez.) und 1911, Umbauten und südwestliche Erweiterung 1929, als Spolien integriertes Rundbogenportal mit Sitzkonsolen, bez. 1642, und zwei Reliefsteine; mit Ausstattung; Nebengebäude, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Okulus-Giebelfenstern und traufseitig abgeschlepptem Eingangsvorbau, 1911.“

Siehe auch

Quellen

Weblinks

Kartenausschnitt

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