Zentrum für seltene Erkrankungen

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Das Zentrum für seltene Erkrankungen - Referenzzentrum Nordbayern (ZESE) ist die jüngste Abteilung des Universitätsklinikums Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Dezember 2014 wurde das Zentrum gegründet und ist für ganz Nordbayern zuständig.

Zielsetzung[Bearbeiten]

Eine neue Organisationsstruktur soll Betroffenen helfen, schneller und effizienter zu einer qualifizierten Diagnostik, Therapie und Betreuung zu gelangen. Laut Definition gilt in Europa eine Krankheit dann als selten, wenn weniger als 0,5 Promille von ihr betroffen sind. Die meist komplexen Krankheitsbilder verlaufen überwiegend chronisch. Etwa 80 Prozent der bis heute etwa 8.000 bekannten Erkrankungen sind genetisch bedingt und oftmals unheilbar. Um Betroffenen in Zukunft besser helfen zu können, bündelt und fördert das Universitätsklinikum Würzburg seine Kompetenz in allen klinischen Bereichen.

Beteiligte Personengruppen[Bearbeiten]

Zum Expertenteam gehören neben Fachmedizinern auch viele nicht-ärztliche Berufsgruppen wie Psychologen, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten und Ernährungsberater. Gründungssprecher ist der Kinderarzt Prof. Helge Hebestreit.

Forschung[Bearbeiten]

Neben Grundlagenforschung und Entwicklung neuer Therapien müsse sich die Forschung zu Seltenen Erkrankungen auch immer mit der Frage beschäftigen, wie die Versorgung der Betroffenen über oft große Distanzen und bei limitierten Ressourcen garantiert werden kann. Nicht zuletzt wird das Zentrum auf das Lehrangebot ausstrahlen. So ist beispielsweise ein neues Wahlpflichtfach zu Seltene Erkrankungen für die Studenten der Medizinischen Fakultät eingerichtet worden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]