Wichmann

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Wichmann ( † nach 1239) war von 1219 bis zu seinem Tod erster Komtur des Deutschen Ordens in Würzburg.

Ordenslaufbahn[Bearbeiten]

1219 verfügte der Deutsche Orden zwar schon über ein eigenes Haus in Würzburg, allerdings bestand noch keine eigene Kommende. Wann genau die Würzburger Ordensniederlassung zur Kommende erhoben wurde, ist nicht bekannt. Nach 1219 war Wichmann als Verwalter tätig, dessen Spuren sich bis ins Jahr 1239 verfolgen lassen. Er gilt als der erste Komtur der Kommende in Würzburg, der Einfluss auf die Würzburger Ordensniederlassung nahm und aktiv in der Ordenspolitik mitwirkte. In Urkunden wird er als Wiemannus de Wirceburg (Wichmann aus Würzburg) bezeichnet. Ende 1236 machte sich Wichmann mit einer hochrangig besetzten Ordensdelegation nach Wien auf und erhielt dort die kaiserliche Zustimmung, dass das fränkische Königsgut (etwa Gerbrunn, Randersacker und Dettwang) an die Würzburger Kommende fiel. Im Sommer 1237 zog Wichmann gemeinsam mit Kaiser Friedrich II. und Hermann von Salza nach Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]