Würzburger Konferenzen

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Die Würzburger Konferenzen war eine Zusammenkunft mittlerer und kleinerer deutscher Staaten zur Koordination einer gemeinsamen Außenpolitik im 19. Jahrhundert.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Als Beteiligte der Konferenzen waren diejenigen mittleren und kleineren deutschen Staaten eingeladen, die neben den Großmächten Preußen und Österreich bis zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs mehrfach versuchten, eine gemeinsame Politik zu betreiben. Zu den größeren Staaten gehörten Baden, Bayern und Württemberg. Im Jahr 1854 kamen die Mittelstaaten auf der so genannten Bamberger Konferenz angesichts der Zusammenarbeit Preußens und Österreichs im Krimkrieg überein, ihre außenpolitischen Interessen ebenfalls zu koordinieren.

Ergebnis[Bearbeiten]

Vom 23. bis 27. November 1859 fand die unter dem Namen Würzburger Konferenzen die erste Ministertagung der deutschen Mittel- und Kleinstaaten zum engeren Zusammenwirkens in Bundesangelegenheiten statt, mit dem Ziel, eine größere Einheit Deutschlands zu erreichen und ein sog. "Drittes Deutschland" zwischen den Großmächten Preußen und Österreich zu etablieren. Weitere Treffen waren in den Folgejahren zwischen 1860 und 1864. Alle Vorstöße in die Zielsetzung scheiterten stets am Widerstand Preußens und der Zerstrittenheit der Uneinigkeit Konferenzbeteiligten selbst.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]