Ukrainisch-katholische Personalpfarrei

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Die Ukrainisch-katholische Personalpfarrei in Würzburg bildet gemeinsam mit den Gemeinden in Bamberg und Nürnberg eine Pfarreiengemeinschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum 10. Jahrhundert war die heutige Ukraine die letzte Bastion des Heidentums in Europa. Erst 988 wurde das Christentum in diesem Staatsgebilde vom Großfürsten Volodymyr als Staatsreligion anerkannt. Später kam es zum Bruch im großen Schisma zwischen der Kirche in Konstantinopel und Rom. Die ukrainisch-katholische Kirche übernahm den byzantinischen Ritus. 1596 wurde sie mit der römisch-katholischen Kirche uniert. In Zeiten der Sowjetunion wurden die Kirche der russisch-orthodoxen Kirche angegliedert, pflegte aber zur Unterscheidung den Eigennamen als griechisch-katholische Kirche. 1989 stellte die Sowjetunion die Repressionen gegen die ukrainische Griechisch-Katholische Kirche ein und gewährte ihr wieder einen legalen Status. Aktuell zählt die Griechisch-Katholische Kirche in der Ukraine ca. 5 Millionen Gläubige und ist heute die größte der mit Rom unierten Kirchen. 1927 wurde in Berlin das erste Seelsorgedekanat in Deutschland für Exil-Ukrainer gegründet. 1930 gründete Kardinal Michael von Faulhaber in München ein theologisches Studienseminar für die ukrainisch-katholische Kirche in Deutschland.

==Personalpfarrei St. Nikolaus 1959 gründete Papst Johannes XXIII. eine Apostolische Exarchie in der Bundesrepublik Deutschland. Am 15. Juni 2000 gründete der Apostolische Exarch in Bamberg-Gaustadt die ukrainische Personalpfarrei St. Nikolaus. Die ukrainische Seelsorgestelle in Bamberg bestand ununterbrochen seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1990 und wurde vom jeweiligen Ukrainerseelsorger, der in Nürnberg wohnte, betreut. Die regelmäßigen Gottesdienste wurden im Herbst 2001 wieder aufgenommen. Mit der Leitung der Seelsorgestelle wurde ab 1. Juli 2000 Pfarrer Bogdan Puszkar betraut. Am 15. Juni errichtete der Apostolische Exarch in Bamberg eine ukrainische Personalpfarrei St. Nikolaus und ernannte Bogdan Puszkar zum Pfarrer.

Seelsorger[Bearbeiten]

Gottesdienste[Bearbeiten]

Vierzehntägig in Würzburg.

Kirchenraum[Bearbeiten]

Zunächst traf sich die Gemeinde wöchentlich in der Kapelle der Pfarrei St. Bruno (Steinbachtal). Heute dient als Kirchenraum die St. Nikolaus-Kapelle (Altstadt) im dritten Stock des Hauses Grabenberg 2a.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]