Stolpersteine in Veitshöchheim

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Die Stolpersteine in Veitshöchheim sind Teil des größten dezentralen Denkmals der Welt für die Opfer des Nationalsozialismus.

Geschichte[Bearbeiten]

2009 hat sich das Gymnasium Veitshöchheim maßgeblich am Projekt in Veitshöchheim beteiligt, in dessen Rahmen zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus 15 Stolpersteine verlegt wurden. Schüler und Lehrer des Gymnasiums haben sich über ein Jahr intensiv mit zwei Opfern und der NS-Zeit befasst und ein Programm mit Lyrik, Musik und Informationen zusammengestellt. Am 27. September wurde unter dem Titel „Abend der Erinnerung“ im Sitzungssaal des Rathauses Veitshöchheim aufgeführt wurde. [1]

Verlegte Stolpersteine[Bearbeiten]

 Adresse  Erinnerung an / Historische Notizen  Verlegejahr
Bahnhofstraße 14 Für Salomon „Sally“ Kahn / Deportiert nach Buchenwald und dort am 11. Februar 1941 gestorben. 2009
Bahnhofstraße 23 Für Fanny und Julius Freudenberger / Beide am 25. April 1942 von Veitshöchheim nach Izbica (Polen) deportiert und dort für tot erklärt. 2009
Bahnhofstraße 24 Für Emanuel und Jette Metzger
Emanuel: Deportiert am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt und dort am 11. April 1943 gestorben.
Jette: Deportiert am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt und dort für tot erklärt.
2009
Bahnhofstraße 25 Für Ernst Kahn / Deportiert am 25. April 1942 von Veitshöchheim nach Izbica (Polen) und dort verschollen.

Für Rosa Trepp / Deportiert am 25. April 1942 von Veitshöchheim nach Izbica (Polen) und dort verschollen.

2009

2009

Friedhofstraße 7 Für Ludwig Brück 2009
Friedhofstraße 11 Für Dr. Max Pretzfelder / Deportiert am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt, wo er am 17. Januar 1943 starb. 2009
Herrnstraße 14 Für Leopold Kaufmann / Gestorben am 19. April 1945 im KZ-Dachau. 2009
Hofweg 10a Für Max Mährlein / Am 26. September 1944 hingerichtet. 2009
Kirchstraße 13 Für Joseph und Mira Mina Strauss
Joseph: Deportiert am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt und dort am 22. Februar 1943 gestorben.
Mira Mina: Deportiert. verschollen.
2009
Thüngersheimer Straße 36 Für Elise Kahn / Deportiert am 25. April 1942 von Würzburg nach Izbica und dort verschollen. 2009
Thüngersheimer Straße 39 Für Hermann Stern / Deportiert am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt und dort am 4. April 1943 gestorben. 2009

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]