Rudolf Köckert

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rudolf Josef Köckert (* 27. Juni 1913 in Großpriesen bei Aussig/Böhmen; † 4. September 2005 in München) war Violinist, Kammermusiker und Konzertmeister.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Rudolf Köckert beendete 1939 seine musikalische Ausbildung am Prager Konservatorium. Es folgte eine musikalische Tätigkeit als Erster Konzertmeister an der Deutschen Philharmonie Prag. Noch im Jahr 1939 schloss er sich mit den Studienfreunden Willi Buchner, Oskar Riedl und Josef Merz zum berühmten Köckert-Quartett zusammen, in dem er bis 1982 konzertierte. Als am Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutsche Philharmonie Prag verlassen musste, wurde Köckert Mitglied der Bamberger Symphoniker. Von 1949 bis 1979 war er Erster Konzertmeister und Solist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und seit 1952 arbeitete er als Gymnasiallehrer in Augsburg.

Werke[Bearbeiten]

Bemerkenswert sind seine Einspielungen der Beethoven-Streichquartette. Seit 1951 hat Köeckert meist im Ensemble des Köckert-Quartetts am Würzburger Mozartfest teilgenommen. Die Uraufführung von Werken von Paul Hindemith, Günter Bialas oder Harald Grenzmer hob das Quartett in die Reihe bedeutender Kammermusikensembles.

Herausgeber[Bearbeiten]

Köckert entdeckte im 1950 ein bislang unbekanntes Streichquartett in c-Moll von Anton Bruckner und gab es 1956 in Wien heraus.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]