Rudolf Clausius

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Rudolf Clausius

Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Clausius (* 2. Januar 1822 in Koszalin; † 24. August 1888 in Bonn) war Physiker und zwei Jahre lang Professor an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Clausius studierte nach Abschluss des Gymnasiums in Stettin ab 1840 in Berlin Mathematik und Physik. 1847 promovierte er in Halle über optische Effekte in der Erdatmosphäre zum Doktor der Philosophie. Bis 1850 war er anschließend als Gymnasiallehrer für Physik und Mathematik in Berlin tätig. Er wurde dann Professor für Physik an der Königlichen Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin und Privatdozent an der Berliner Universität. 1855 ging er an die neu eingerichtete Eidgenössische Technische Hochschule nach Zürich, 1867 wechselte er nach Würzburg und dann 1869 bis zu seinem Lebensende nach Bonn.

Forschungsobjekte[Bearbeiten]

Clausius gilt als Entdecker des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, sowie als einer der ersten Theoretischen Physiker in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Rudolf Clausius lehrte als Ordinarius vom 1. April 1867 bis 1869 am Physikalischen Institut der Universität Würzburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Die Stadt Würzburg hat nach ihm die Rudolf-Clausius-Straße im Stadtteil Dürrbachau benannt. Außerdem wurde der Mondkrater Clausius 1935 nach ihm benannt.

Weblinks[Bearbeiten]