Rosengarten

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Rosengarten mit Pavillon
Skulptur am Rosengarten

Der Rosengarten ist eine historische Grünanlage im Stadtbezirk Zellerau an der Nordseite des Marienberges.

Geschichte

Der Rosengarten wurde im Jahr 1927 durch den „Verein der Rosenfreunde“ an diesem Teil der Schottenflanke angelegt. Mit Hilfe des damaligen Gartendirektors Günther erwarb der Verein das 2.500 m² große Grundstück und legte Pavillon und Terrassen an. Runde 3.000 Rosenarten pflanzte und pflegte der Verein auf dem Gelände.

1990 wurde der Rosengarten in die Landesgartenschau 1990 einbezogen und dabei erweitert. Er bildete mit den vielfältigen Rosen, dem Teepavillon und den Vogelvolieren einen besonderen Anziehungspunkt der Ausstellung. Der Mittelteil des Gartens wird durch eine Rundpergola um den Pavillon gebildet. Erweitert wurden zwei Rondells nach Osten und Westen. Die Wasserbecken auf zwei Höhenlagen waren zur Ausstellungszeit mit Seerosen bestückt. Die kleinen, mit Eibenhecken umschlossenen Plätze bieten mit den Gartenplastiken reizvolle Aufenthaltsbereiche.

Bildergalerie

Historische Aufnahmen
Aktuelle Aufnahmen

Teepavillon

Ruth Hauck gestaltet die Innenfläche des Daches des Teepaviallons (© Roland Pleier)

Der ursprüngliche Pavillon im Rosengarten wurde anlässlich der Landesgartenschau umgebaut und mit einem Pagodendach versehen. Der weiße Holzpavillon mit dem geschwungenen Dach und dem verzierenden Gitterwerk aus Holzleisten passt in die alte Tradition der Rosengärten.

Die Innenflächen des Daches wurden durch die Kitzinger Künstlerin Ruth Hauck farbig gestaltet. Ihre Idee, den Pavillon auch von innen in eine dicht bewachsene Laube zu verwandeln, war bei dem hierfür eigens ausgeschriebenen Künstlerwettbewerb erfolgreich.
Das üppige Grün wird aufgelockert durch weiße Figuren, die auf Würzburg und Umgebung Bezug nehmen. So steht die Eule für die Weisheit, die Universitätsstadt Würzburg, die Putten für Kunst und Kultur, der Löwe für die Zugehörigkeit zu Bayern.
Andere Figuren stellen die Verbindung zum umliegenden Rosengarten her. Eine Dame überreicht gleich über dem Eingang den Besuchern symbolisch eine Rose. Zwei eher unscheinbare Nachtigallen, umgeben von Rosen in vielen Formen und Farben, erinnern an Walther von der Vogelweide, seine Liebeslyrik und die symbolische Bedeutung der Rose in diesem Zusammenhang.

Während der Landesgartenschau 1990 fand der schmucke Bau als Teepavillon Verwendung.

Vogelvolieren

Die am Eingang Höchberger Straße stehenden achteckigen Vogelvolieren wurden, wie auch die Gehege im Klein-Nizza seit den 1960er Jahren vom Farben-Kanarienverein Würzburg e.V. bestückt und gewartet. Seit einigen Jahren sind die Volieren jedoch verwaist, da der Farbenkanarienverein keine ehrenamtlichen Betreuer mehr stellen kann, die eine Pflege der Vögel vor Ort täglich und zuverlässig während des gesamten Jahres gewährleisten können. Trotz großer Bemühungen des Vereins, konnte kein Pate mehr gefunden werden.

Zugang

Man erreicht den Rosengarten entweder über die Höchberger Straße (Eingang in der Kurve) oder über das Zeller Tor an der Zeller Straße.

Öffnungszeiten

  • November bis März:
    • Montag - Freitag von 7.00 - 17.00 Uhr
    • Samstag, Sonntag und Feiertag von 8.00 - 17.00 Uhr
  • April bis Oktober:
    • Montag - Freitag von 7.00 - 21.00 Uhr
    • Samstag, Sonntag und Feiertag von 8.00 - 21.00 Uhr

ÖPNV

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Wörthstraße
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Wörthstraße


Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Offizieller Ausstellungskatalog zur Landesgartenschau Würzburg 1990

Weblinks

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