Peter Kapustin

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Prof. Dr. Peter Kapustin(* 10. Juni 1942 in Insterburg/Ostpreussen) ist Sportpädagoge und war Professor an der Universität Würzburg von 1980 bis 2007.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Studium auf Lehramt an Gymnasien in den Fächern Sport, Chemie und Biologie im Jahr 1966 folgte das Referendariat an Gymnasien in Augsburg und von 1968 bis 1972 eine Dozententätigkeit an der Bayerischen Sportakademie in Grünwald. Das parallel zum Beruf 1970 begonnene Studium in Anthropologie konnte er 1974 mit der Promotion an der Universität München abschließen. Von 1972 bis 1973 war Peter Kapustin zunächst Abteilungsleiter an der Universität Augsburg und von 1974 bis 1980 am Lehrstuhl für Sportpädagogik der Technischen Universität München tätig.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Nach Forschungsprojekten zur zielgruppenorientierten Sportentwicklung im schulischen und außerschulischen Bereich wurde er 1980 zum Vorstand und Universitätsprofessor an das Institut für Sportwissenschaft der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen. In den Jahren 2000 bis2004 war er maßgeblich verantwortlich für die Planung und den Bau des Universitäts-Sportzentrums der Universität Würzburg. Im September 2007 wurde er emeritiert.

Ab Oktober 2007 war Peter Kapustin Dozent an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding. Von 2008 bis 2012 war er Dekan der Fakultät Dekan für Sport- und Eventmanagement an der Privatuniversität Schloss Seeburg in Österreich und seither Vizerektor.

Forschungsinhalte[Bearbeiten]

Als Lehrstuhlinhaber mit dem Schwerpunkt Sportpädagogik galt seine Arbeit in Lehre und Forschung den Themenfeldern Sportdidaktik, Familien-, Senioren- und Behindertensport, Vergleichende Sportpädagogik, Lebenswelten der Grundschulkinder und Vereins- und Verbandspolitik.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Von 1984 bis 1990 war er Mitglied des Kreistages im Landkreis Erding und von 1998 bis 2006 Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lebenslauf auf fham.de

Weblinks[Bearbeiten]