Ochsenfurter Wander- und Kulturverein

Der Ochsenfurter Wander- und Kulturverein war ein Verein mit Sitz in der Stadt Ochsenfurt.
Geschichte
Der Verein wurde 1972 als Ortsgruppe der Naturfreunde Deutschlands gegründet. Damals war das Volkswandern populär und die Naturfreunde veranstalteten zehnmal die Ochsenfurter Volkswandertage, begleitet von einem Bockbierfest. Im südlichen Maindreieck legten die Naturfreunde etwa 250 Kilometer Wanderwege an. 2003 wurden das Wegenetz durch den Gemeindeverbund „Wandern im Südlichen Maindreieck“ teilweise neu ausgeschildert und ergänzt. 2008 traten die Naturfreunde Ochsenfurt aus dem Dachverband aus und gründeten den „Ochsenfurter Wander- und Kulturverein“. Da sich niemand fand, der den Vorsitz übernehmen wollte, wurde der Verein 2023 aufgelöst.
Vereinsheim
Als Vereinsheim diente das Untere Tor, das umgangssprachlich als „Bollwerk“ bezeichnet wurde. Als Naturfreundehaus bot es bis zu acht Übernachtungsgästen eine preiswerte Bleibe.
Heutige Nutzung
Die Stadt Ochsenfurt entwickelt das traditionsreiche Bollwerk-Areal und hat im ersten Schritt am 16. Juli 2025 dort einen öffentlich zugänglichen Schaugarten eröffnet.
Siehe auch
Quellen und Weblinks
- Main-Post: „Ochsenfurt entwickelt Bollwerk-Areal zum öffentlichen Schaugarten“ (23. Juni 2025)
- Main-Post: „Warum sich die Ochsenfurter Naturfreunde aufgelöst haben und was aus dem Bollwerk werden soll“ (7. Juni 2023)
- Main-Post: „Das Rad nicht neu erfunden“ (14. Januar 2003)
