Nahverkehr Würzburg Mainfranken GmbH

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Nahverkehr Würzburg Mainfranken GmbH

Die Nahverkehr Würzburg Mainfranken GmbH (NWM) war bis Ende 2017 ein kommunales Unternehmen zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Stadt Würzburg, dem Landkreis Würzburg und dem Landkreis Kitzingen.

Geschichte und Organisation[Bearbeiten]

Die Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH wurde im April 2004 gegründet und übernahm seitdem für Stadt und Landkreis Würzburg, sowie für den Landkreis Kitzingen die Gestaltung und Weiterentwicklung des ÖPNV im gemeinsamen Nahverkehrsraum anhand eines Maßnahmenkatalogs. Gesellschaftsverträge gab es mit dem Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg, der Stadt Würzburg und dem Landkreis Kitzingen, darüber hinaus Kooperationsverträge mit den Landkreisen Main-Spessart und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.

Die Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken GmbH übernimmt wiederum das Management und die Betriebsführung des ÖPNV. Zwischen NWM als Planungsebene und VVM als Unternehmerebene bestand deshalb ein Kooperationsvertrag, die Logos ähnelten sich.

Auflösung[Bearbeiten]

Die NWM war eine Organisation der Aufgabenträger (Landkreise und kreisfreien Städte). Um den Beitritt der Region 2 vorzubereiten, wurde die NVM neu gegründet, in der neben der Region Würzburg auch alle anderen Aufgabeträger der Region 2 vertreten sind. Hauptamtlicher Geschäftsführer ist seit August 2019 Christopher Alm.

Aufgaben (bis 2017)[Bearbeiten]

  • Planerische Gestaltung und Weiterentwicklung des Nahverkehrs in der Region (Region 2)
  • Beratung hinsichtlich Kostenfreiheit des Schulwegs (Schulwegkostenfreiheitsgesetz - SchKfrG), Fahrtkostenerstattung, PKW-Anerkennung etc.
  • Fahrplanverbesserungen und Berichterstattung
  • Einrichtung von Bürgerbussen

Ziele der Nahverkehrsplanung (bis 2017)[Bearbeiten]

  • Bedarfs- und nachfragegerechte Gestaltung des ÖPNV-Angebotes
  • Nachhaltige Sicherung bzw. Erhöhung der Effektivität des ÖPNV-Angebotes bei gleichem Finanzmitteleinsatz
  • Ausbau der Verknüpfungspunkte
  • Herstellung der Barrierefreiheit und Integration mobilitätseingeschränkter Fahrgäste
  • Einführung einheitlicher Qualitätsstandards für den ÖPNV
  • Verbundraumerweiterung
  • Feste Anforderungen an die eingesetzten Fahrzeuge

Siehe auch[Bearbeiten]