Maximilian von Sachsen

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Prof. Dr. Dr. Maximilian von Sachsen

Prof. Dr. Dr. Maximilian Wilhelm August Albert Prinz von Sachsen (* 17. November 1870 in Dresden; † 12. Januar 1951 in Fribourg/Schweiz) war katholischer Geistlicher und Ostkirchenforscher.

Familiäre Zusammenhänge

Maximilian entstammt der albertinischen Linie der Hochadelsfamilie der Wettiner. Am Tag seiner Primiz verzichtete er auf die Thronfolge in Sachsen.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur 1888 und der Wehrpflicht studierte Maximilian Rechtswissenschaften, Geschichte und Nationalökonomie in Freiburg im Breisgau und Leipzig. 1892 wurde er an der Universität Leipzig zum Doktor beider Rechte promoviert. Von 1893 bis 1896 studierte er Philosophie und Theologie am damaligen Bischöflichen Lyzeum Eichstätt und wurde am 26. Juli 1896 zum Priester geweiht. Nach kurzer seelsorgerlicher Tätigkeit wurde er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Herbst 1898 zum Doktor der Theologie promoviert.

Professor in der Schweiz

1900 wurde Maximilian von Sachsen an die Theologische Fakultät Universität Fribourg/Schweiz als außerordentlicher, ab 1908 als ordentlicher Professor des neu geschaffenen Lehrstuhls für Kirchenrecht und Liturgik berufen. Unterbrochen durch den päpstlichen Entzug der Lehrerlaubnis, dem Wechsel als Lehrbeauftragter der ukrainisch-katholischen Kirche in Lemberg und dem Ersten Weltkrieg, wo er als Feld- und Lazarettgeistlicher wirkte, lehrte er ab 1921 wieder in Fribourg, wo er einen Lehrauftrag für „Orientalische Kulturen und Literaturen“ innehatte. 1923/24 war er dort Dekan der Philosophischen Fakultät. 1941 wurde Max von Sachsen emeritiert.

Mitgliedschaft

Maximilian war Mitglied der K.St.V. Walhalla Würzburg.

Siehe auch

Weblinks

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