Martin Wagner

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Begriffsklärung.png Informationen über den namensverwandten Künstler finden sich unter Johann Martin von Wagner

Martin Wagner (* 16. Oktober 1954 in Würzburg) ist Journalist und Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bereits während seines Zivildiensts und einem anschließenden Studium der Germanistik engagierte sich Wagner in der Jugend- und Alternativpresse. 1979 verzichtete er auf ein Examen und begann seine journalistische Tätigkeit für den Bayerischen Rundfunk, zunächst im Regionalstudio Mainfranken des Bayerischen Rundfunks in Würzburg.

Hörfunkreporter[Bearbeiten]

Danach zog er nach München und arbeitete für die Abteilung „Zeitfunk“ beim BR. 1989 wurde er Nahost-Korrespondent des Bayerischen Rundfunks in Tel Aviv.

Während des Golfkriegs 1991 wurde er erstmals als Krisenreporter bekannt, der seine Berichte auch mit aufgesetzter Gasmaske lieferte. (Seine Familie hatte er vor Kriegsbeginn ausfliegen lassen.) Später berichtete er u.a. über die Ermordung von Jitzchak Rabin und den Aufstand der Palästinenser.

Von 1996 bis 2001 war Martin Wagner stellvertretender Nachrichtenchef des BR-Hörfunks. Danach ging er wieder ins Ausland, diesmal als Hörfunk-Korrespondent nach Washington. Hier fielen in die Zeit seiner Tätigkeit sowohl die Terroranschläge vom 11. September 2001 als auch der Hurrikan- und Überschwemmungs-Katastrophe von New Orleans im Jahr 2005 (Sturm Katrina). Jedoch strebte er nach eigenen Aussagen nicht die Rolle des Katastrophenreporters an.

Hörfunkdirektor[Bearbeiten]

2009 wurde er zum Leiter des BR-Studios Franken gewählt, wo er Klaus Häffner nachfolgte. Im Dezember 2013 wurde Martin Wagner vom Bayerischen Rundfunkrat zum neuen Hörfunkdirektor des BR bestimmt. In diesem Amt ist er seit Mai 2014 für die Programmbereiche Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3 und BR-Klassik zuständig.

Familie[Bearbeiten]

Martin Wagner ist mit Angelika Vetter-Wagner verheiratet und sie haben zwei erwachsene Kinder. Sein Vater war Pfarrer an der Würzburger Dekanatskirche St. Stephan.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]