Lengfelder Auwäldchen

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Lengfelder Auwäldchen (Südwestseite)
Lengfelder Auwäldchen im Bereich der Kürnach

Das Lengfelder Auwäldchen ist ein geschützer Landschaftsbestandteil am Rande des Stadtbezirks Lengfeld.

Lage[Bearbeiten]

Es liegt in der Aue der Kürnach, nahe der Stadtgrenze zu Estenfeld in unmittelbarer Nachbarschaft der Fischteiche.

Geschützter Landschaftsbestandteil[Bearbeiten]

Das Auwäldchen ist ein seit dem 1. August 1994 geschützter Landschaftsbestandteil an den Lengfelder Seen. Durch den naturnahen und im Stadtgebiet seltenen Vegetationsbestand besitzt das Auwäldchen einen außerordentlich hohen naturschutzfachlichen Wert. Vor Ort informiert seit 2007 eine Lehrtafel die Besucher über das Schutzgebiet.

Tier- und Pflanzenwelt[Bearbeiten]

Das Lengfelder Auwäldchen bietet zahlreichen Tieren eine Heimat: Ringelnatter, Blindschleiche, Molche und Kröten leben hier ebenso wie Eisvogel und Graureiher. In den hohen Wipfeln der Bäume nisten unter anderem Greifvögel. In der Kürnach kann man - sofern keine Abwasser eingeleitet wurden - Krebse und Fische beobachten.

Das Wäldchen ist zeitweise überflutet und ist insbesondere von Erlen geprägt, die teilweise auch anthropogenen Ursprungs (Pflanzungen) sind. Einzelne Eschen, Silberweiden, Pappeln und Linden sind beigemischt, wie auch alte, durchgewachsene Kopfweiden. Die unterschiedlich dichten Strauchbestände sind geprägt von Holunder und Weißdorn. Im Zentrum wachsen auf dem feuchten bzw. überfluteten Boden kleinflächig die Steife Segge (ein Sauergrasgewächs), Mädesüß (ein Rosengewächs), Kohldistel, Engelwurzen und Bachbunge (ein Wegerichgewächs). Im Frühjahr bildet das Scharbockskraut gelbe Teppiche. In den Randbereichen findet man Brennnesselgewächse und diverse Kräuter.

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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