Konrad Geyer von Giebelstadt

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Konrad Geyer von Giebelstadt († 22. Januar 1431) war Propst in Aub und Abt in Münsterschwarzach.

Familiäre Zusammenhänge

Konrad entstammt dem fränkischen Adelsgeschlecht der Geyer von Giebelstadt.

Geistliche Laufbahn

Konrad trat 1415 dem Benediktinerorden in Würzburg bei. Zunächst war er Propst in der Benediktinerpropstei Aub. Am 1. Juli 1428 wurde er in der Marienkapelle zum Propst der Benediktinerpropstei Marienberg ernannt.

Abt in Münsterschwarzach

Papst Martin V. bestätigte seine Wahl am 15. Dezember 1429 zum Abt der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Aus Quellen der Abtei geht hervor, dass ihnen Abt Konrad vom Würzburger Bischof Johann II. von Brunn aufgezwungen wurde. [1] Seine Amtszeit war relativ kurz, bereits kurze Zeit später starb Konrad an Aussatz.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. K. Hallinger: Chronologie der Äbte von Münsterschwarzach am Main (1390-1803). Vier-Türme-Verlag 1938, S. 88 f.

Literatur

  • Alfred Wendehorst: Die Benediktinerabtei und das Adelige Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg. im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Geschichte, de Gruyter, Berlin, New York, 2001, S. 205.

Weblinks