Hugo von Burckhard

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Prof. Dr. Hugo Ritter von Burckhard (* 30. Oktober 1838 in Weida/Thüringen; † 29. Januar 1918 in Würzburg) war Jurist und lehrte als Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Buckhard studierte Rechtswissenschaft in Jena und Heidelberg, 1860 promovierte er an der Universität Jena, drei Jahre später habilitierte er sich dort und arbeitete als Privatdozent und außerordentlicher Professor bis 1872. Danach wechselte er als ordentlicher Professor nach Kiel und 1877 nach Greifswald.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1881 erhält er einen Ruf als Nachfolger von Professor Ferdinand Regelsberger an die Universität Würzburg und wird 1913 emeritert, wirkt aber noch bis 1916 vertretungsweise am Lehrstuhl.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Römisches Recht, Zivilrecht und Rechtsgeschichte

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Die zivilistischen Präsumtionen 1866
  • Die actio aquae pluviae arcendae 1881 (Rechtsprechung bei widerrechtlichem Eingriff in den natürlichen Regenwasserverlauf)
  • Die Stellung der Schenkung im Rechtssystem 1891
  • Zum Begriff der Schenkung 1899

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1896: Nobilitierung in den Ritterstand
  • 1901: Ernennung zum Geheimrat

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]