Heinrich von Künßberg

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Heinrich von Künßberg (* 21. Januar 1801 in Eben bei Burgkunstadt; † 26. Februar 1862 in Ansbach) war Jurist, Historiker und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Familiäre Zusammenhänge

Als oberfränkische Familie findet man die Künsbergs in den Diensten der Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth und des Burggrafenamtes zu Nürnberg einerseits und in den Diensten des Bistums Bamberg andererseits, auch in den Domkapiteln zu Bamberg und Würzburg ist die Familie vertreten.

Leben und Wirken

Er studierte Rechtswissenschaften von 1817 bis 1821 in Erlangen und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Akzessist beim Kreis- und Stadtgericht Bayreuth und seit 1825 außerdem beim Appellationsgericht in Ansbach. Danach arbeitete er als niedergelassener Rechtsanwalt.

Politische Laufbahn

1831 wurde er in die Kammer der Abgeordneten der bayerischen Ständeversammlung gewählt. Ab 1854 war er Mitglied des Gelehrtenausschusses des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. 1848 wurde er für den Wahlkreis Mittelfranken in die Nationalversammlung der Frankfurter Paulskirche gewählt.

Mitgliedschaft

In Würzburg schloss er sich 1820 der Alten Würzburger Burschenschaft an.

Siehe auch

Weblinks