Heimbaugenossenschaft Unterfranken e.G.

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Heimbaugenossenschaft Unterfranken e.G.

Die Heimbaugenossenschaft Unterfranken e.G. ist eine auf dem genossenschaftlichen Prinzip basierende Wohnungsbaugesellschaft in Würzburg und Zell a. Main.

Geschichte

In Würzburg waren am 16. März 1945 von 27.380 Wohnungen über 21.000 Wohneinheiten, 35 Kirchen und die meisten Kulturdenkmäler durch einen Luftangriff zerstört worden. Mehr als 80 % des verfügbaren Wohnraumes waren vernichtet. Aus dieser katastrophalen Wohnungsnot heraus gründeten im April 1949 21 Männer in Schweinfurt die „Baugenossenschaft für Heimatlose“, die vor allem „Neubürgern, Evakuierten und Fliegergeschädigten“ im Wege der Selbsthilfe wieder zu geeignetem Wohnraum verhelfen wollten. Im Jahr 1950 wurde der Schweinfurter Geschäftsbereich nach Würzburg erweitert. Hier wurde in der Arndtstraße ein Doppelhaus mit 28 Mietwohnungen und in Zell eine Siedlungswohnanlage mit 52 Mietwohnungen erstellt. Weitere Objekte in Würzburg, und zwar in der Ulrichstraße und in der Weißenburgstraße folgten bald. Im gleichen Jahr wurde der Sitz der Genossenschaft von Schweinfurt nach Würzburg verlegt und der Name in „Heimbaugenossenschaft für Unterfranken“ geändert.

Unternehmenszweck

Die Genossenschaft errichtet, erwirbt, bewirtschaftet und betreut Bauten und Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Der Bestand umfasst 421 Mietwohnungen, gewerbliche Einheiten, Garagen und Stellplätze.

Kontakt

Heimbaugenossenschaft Unterfranken eG
Sanderstraße 5
97070 Würzburg
Telefon 0931-53807

Weblinks