Hans Hohe

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Hans Hohe ( * 1921; † 10. Februar 2008) war Rechtsanwalt, Historiker, Stadtarchivar und Ehrenbürger von Ochsenfurt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach Kriegsende studierte Hohe Geschichte und anschließend Jura an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach dem Jurastudium arbeitete er als Rechtsanwalt in der eigenen Kanzlei.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Bereits 1946 begann er, die Archivbestände der Stadt Ochsenfurt zu ordnen. Ab 1950 forschte er in den historischen Daten und veröffentlichte regelmäßig seine Ergebnisse. So entstand unter anderem eine umfangreiche Chronologie über Ochsenfurt im 19. Jahrhundert. Die Freundschaft zum Würzburger Historiker Prof. Dr. Otto Meyer trug entscheidend zur Erforschung der Stadtgeschichte bei.

Neben der Geschichtsforschung war Hohe auch in der Heimatpflege aktiv. Auf sein Betreiben hin entstand ab 1958 das Trachten- und Heimatmuseum. Beim Aufbau der Stadtbücherei war Hans Hohe eine der treibenden Kräfte.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Ab 1956 war Hohe in der Kommunalpolitik aktiv und gehörte dem Stadtrat von Ochsenfurt bis 1966 an.

Archivar des Landkreises[Bearbeiten]

1980 ernannte der Landkreis Würzburg Hans Hohe zum Kreisarchivar. In dieser Funktion gab er seine Erfahrungen an viele Gemeinden im südlichen Landkreis Würzburg weiter.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikel zum Tod von Hans Hohe vom 11. Februar 2008 auf mainpost.de