Halbfeine

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Mit Halbfeine werden im Landkreis Würzburg die Bürger von Kirchheim betitelt.

Bedeutung[Bearbeiten]

Im Gebiet des Landkommissariats Kirchheim wurde im Jahr 1829 eine Herde von sechzig reinrassigen Merinoschafen versehentlich durch einen spanischen Widder gedeckt. Die aus den daraus entstandenen Mischlingen gewonnene Wolle wurde halbfein genannt, da ihre Abstammung unbekannt war. Ob dieser Begriff auf die Bevölkerung überging, weil sie Kleidung aus dieser Wolle trugen oder aber ähnliche Zuchterfolge auch bei Kirchheimer Bürgern stattfanden, ist nicht überliefert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Neues Wochenblatt des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern, Zehnter Jahrgang, München, 1829, S. 736