Gustav von Bamberger

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Gustav von Bamberger (* 5. September 1861 in Würzburg; † 4. Oktober 1921 in Scheibbs/NÖ) war akademischer Maler und Architekt.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Sein Vater war der Pathologe Heinrich von Bamberger, sein Bruder der Internist Eugen von Bamberger. 1919 wurde in der Republik Österreich der Adel gesetzlich aufgehoben.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bamberger studierte Architektur in Düsseldorf und an der Technischen Hochschule in Wien, sowie Malerei an der Wiener Akademie der bildenden Künste und wurde Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Spätestens 1893 war er Besitzer des Zehenthofs bei Scheibbs. Ab 1900 war er in Krems an der Donau als Konservator und Architekt tätig, wo er öffentliche Gebäude wie die Friedhofskapelle, eine Leichenhalle und 1912 die Neuaufstellung des Städtischen Museums ausführte. Bamberger verbrachte seine letzten Lebensjahre im Bambergerhof bei Scheibbs. Die für die dortige Region untypische, fränkische Fachwerkarchitektur des Gehöfts deutet auf den ehemaligen Bewohner hin.

Genre[Bearbeiten]

Gustav Bamberger fertigte Landschaftsbilder- und Stadtansichten, sowie Portraits an und gestaltete um 1900 Kirchenfenster mit der Darstellung der Hl. Anna, der Mutter Mariens und des Hl. Donatus in der ehemaligen Spitalkirche in Krems/Donau.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

1923 zeichnete die Stadt Krems Gustav Bamberger mit der Ehrenbürgerwürde aus und benannte eine Straße nach ihm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Heinrich Fuchs: Die Österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Ergänzungsband 1. Wien 1978, ISBN 3-85390-026-0.

Weblinks[Bearbeiten]