Eugen von Bamberger

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Dr. Eugen von Bamberger (* 5. September 1858 in Würzburg; † 4. Oktober 1921 in Scheibbs/NÖ) war Facharzt für Innere Medizin und Namensgeber des Bamberger-Syndroms.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Sein Vater war der Pathologe Heinrich von Bamberger, sein Bruder der Maler Gustav von Bamberger. 1919 wurde in der Republik Österreich der Adel gesetzlich aufgehoben.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bamberger studierte an der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 1882 in Würzburg. Danach war er Assistenzarzt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus und dort bald als einer der besten Diagnostiker anerkannt. Ab 1891 leitete er eine Abteilung der kaiserlich-königlichen Krankenanstalt Rudolfstiftung.

Namensgeber[Bearbeiten]

Bamberger beschrieb die nach ihm benannte Krankheit 1889 erstmals detailliert. Die auch als Hypertrophe Osteoarthropathie bekannte seltene Krankheit ist gekennzeichnet durch schmerzhafte Schwellungen der Röhrenknochen an Armen und Beinen und Verbreiterungen an Fingern und Zehen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Bamberger Eugen. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 47.

Weblinks[Bearbeiten]