Gottlieb Hufeland

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Prof. Dr. Dr. Gottlieb Hufeland

Prof. Dr. Dr. Gottlieb Hufeland (* 29. Oktober 1760 in Danzig; † 25. Februar 1817 in Halle a. d. Saale) war Staatsrechtler und von 1803 bis 1806 Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Hufeland studierte ab 1780 Rechtswissenschaften in Leipzig und Göttingen. 1785 promovierte er in Philosphie und Jura an der Universität Jena, wo er ein Jahr später als Dozent lehrte und ab 1788 zunächst als Extraordinarius und ab 1790 als ordentlicher Professor tätig war.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1803 erhielt er einen Ruf als Professor für Rechtsphilosophie an die Universität Würzburg und wechselte 1806 nach Landshut. Zwischen 1808 und 1812 war er Senatspräsident und danach Bürgermeister in seiner Heimatstadt Danzig, bevor er an der Universität Halle seine letzte Professorenstelle erhielt.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Versuch über den Grundsatz des Naturrechts, 1785
  • Über das Recht protestantischer Fürsten unabänderliche Lehrvorschriften festzusetzen, 1788 *Lehrsätze des Naturrechts, 1790, 2. Auflage 1795
  • Beiträge zur Berichtigung und Erweiterung der positiven Rechtswissenschaften, ab 1792
  • Lehrbuch der Geschichte und Encyklopädie aller in Deutschland geltenden positiven Rechte, 1796 *Einleitung in die Wissenschaft des heutigen deutschen Privatrechts, 1796
  • Abriss der Wissenschaftskunde und Methodologie der Rechtsgelehrsamkeit, 1797
  • Institutionen des gesamten positiven Rechts, 1798, 2. Auflage 1803, Neudruck 1998
  • Vorläufige Nachricht von den juristischen Schätzen der Würzburger Universitätsbibliothek, 1805
  • Grundriss der Lehre von dem Wechselproteste, 1805
  • Über die rechtliche Natur der Geldschulden (pothum hg. v. Hufeland A.), 1851

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]