Georg Sigmund von Adelsheim

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Georg Sigmund Freiherr zu Adelsheim, Sennfeld, Edelfingen und Wachbach (* 1532; † 3. Januar 1600) war Oberamtmann des Hochstift Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er war würzburgischer Amtmann zu Röttingen und Burg Reichelsberg bei Baldersheim und insgesamt viermal verheiratet und mehrte durch Erbfolge seinen Besitz. Mit der Deutschordenskomturei in Mergentheim focht er verschiedene Rechtsstreitigkeiten um seine Besitzungen in Wachbach aus, die bis vor dem Reichskammergericht in Speyer verhandelt wurden. Er beauftragt den Reinsbronner Bildhauer Michel Niklas, nach Fertigstellung des Geyer-Schlosses mit der Errichtung des Portals der Friedhofskapelle in Röttingen. Im Anschluss wurde er mit dem Wiederaufbau des Schlosses in Wachbach vom Amtmann beauftragt. Auch das dortige Prunkportal dort stammt von ihm.

Heutige Zeugnisse[Bearbeiten]

Sein Wappen ziert seit 1588 die Georgskapelle (Röttingen).

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Georg Sigmund von Adelsheim und seine vier Ehefrauen sind in der Kirche von Wachbach (Stadt Bad Mergentheim) begraben. Sein Wappen ist oben in der Mitte über dem Gebälk, es zeigt in Silber ein schwarzes, gebogenes Steinbockshorn. Die Helmzier ist ein schwarz oder silbern-schwarz geteilt gewandeter Frauenrumpf mit goldener Krone zwischen zwei silbern-schwarz geteilten Steinbockshörnern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]