Fritz Schade

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Fritz Schade (erw. 1371-1398) war städtischer Gesandter und einer der Rädelsführer der Würzburger Bürger bei der Schlacht von Bergtheim im Jahr 1400.

Die Reichsfreiheitsurkunde von 1397[Bearbeiten]

Gegen Zahlung von 4.000 Gulden erlangte eine städtische Abordnung unter Leitung des Bürgers Fritz Schade am 13. Oktober 1397 eine Urkunde, in der König Wenzel IV. der Stadt Würzburg die Reichsfreiheit verlieh. Die vermeintliche Bestätigung der Reichsfreiheit wurde begeistert aufgenommen, bei einem Aufenthalt Wenzels im Dezember 1397 erfolgten Huldigungen mit großen Festlichkeiten. Die Urkunde enthielt allerdings auch einen von den Bürgern nicht bemerkten bzw. ignorierten Passus, der die angestrebte Autonomie von vornherein als hinfällig erscheinen ließ: Die Stadt sollte "eynem bischoff von Wirczpurg reichen alle reht die er von alders von rehtes" innehabe.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]