Friedrich IV. zu Castell

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Friedrich IV. Graf zu Castell (* 1435; † 12. Januar 1498) war von 1479 bis zu seinem Tod Herrscher der Grafschaft Castell.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Wilhelm II. zu Castell, der Vater von Friedrich, veräußerte die gesammelten Rechte, da die Grafschaft während seiner Herrschaft rapide verschuldete. Höhepunkt war die Abgabe der Grafschaft Castell als Mannlehen an Fürstbischof Johann III. von Grumbach.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Friedrichs Vater war mit Anna Gräfin von Helfenstein verheiratet. Das Ehepaar hatte vier Kinder. Erstmals genannt wird Graf Friedrich im Jahr 1453. Er war anfänglich Domherr in Straßburg, trat aber, nachdem sein Bruder Leonhard bei der Jagd tödlich verunglückt war, wieder in den weltlichen Stand.1464 heiratete er Elisabeth von Reitzenstein. Nach seinem Tod traten seine vier Söhne die gräfliche Herrschaft an.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Meyer: Das Haus Castell. Landes- und Standesherrschaft im Wandel der Jahrhunderte. In: Otto Meyer, Hellmut Kunstmann (Hrsg.): Castell. Landesherrschaft- Burgen- Standesherrschaft. Castell 1979. S. 9-53.
  • Johann Gottfried Biedermann: Genealogie der hohen Grafen-Häuser im Fränckischen Crayse. Erlangen 1745. Tab. XLII.

Weblinks[Bearbeiten]