Frank Würthner

Frank Würthner (* 27. Juni 1964 in Villingen-Schwenningen) ist Chemiker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Leben und Wirken
Würthner studierte ab 1983 Chemie an der Universität Stuttgart, wo er 1994 promovierte. Nach einem Jahr am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge/USA arbeitete er in der freien Wirtschaft bei BASF in Ludwigshafen/Rhein. 1997 ging der an die Universität Ulm um sich 2001 zu habilitieren. Danach hatte er an der Universität Karlsruhe eine einjährige Vertretungsprofessur inne.
Professor in Würzburg
2002 erhielt er einen Ruf als Ordinarius auf den Lehrstuhl Organische Chemie II. Seit 2016 leitet er das neue Zentrum für Nanosystemchemie am Institut für Organische Chemie. Zwischen 2007 und 2009 war er Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie
Ehrungen und Auszeichnungen
- 2017: ERC Advanced Grant
- 2026: Izatt-Christensen Award [1] [2]
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise und Erläuterungen
- ↑ einBLICK - Online-Magazin der JMU: „Izatt-Christensen Award 2026 für Frank Würthner“ (21. April 2026)
- ↑ Der Izatt-Christensen Award wird jährlich im Rahmen der ISMSC-Konferenz an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die außergewöhnliche Beiträge zur makrozyklischen und supramolekularen Chemie geleistet haben. Er trägt die Namen der Pioniere Reed M. Izatt und James J. Christensen, deren frühe Arbeiten zu makrocyclischen supramolekularen Wirten in den 1960er Jahren zur Entwicklung von Präzisionskalorimetern und zur Gründung der IBC Advanced Technologies in Provo, Utah führten.
